Montag, 8. Juli 2013

Der schönste Platz



5.7. Västervik – Langholmen

Der Kühlschrank ist die ganze Nacht problemlos gelaufen, ich verstehe das Ding nicht. Na gut, besser so als gar nicht.

Frühstück gibt´s mal wieder spät, erst bum ½ 12 kommen wir los. Es wird ein toller Segeltag auf der „E4 zur See“. So nennen die Schweden das innere Schärenfahrwasser. Von Oskarshamn bis nach Stockholm sind praktisch überall der Küste die Inseln – Schären – vorgelagert. Mal sind es nur wenige, oft sind es aber kilometerweit ins Meer ragende Inselarchipele mit tausenden von Inseln. Man kann außen herum fahren oder aber innerhalb. Da ist man geschützt vor Seegang und allzu starkem Wind und schöner ist es auch. Und da gibt eben das gut betonnte Fahrwasser (die E4 ist eigentlich die Autobahn von Malmö nach Stockholm).

Man muß natürlich aufpassen aber die Navigation ist nicht weiter schwierig. Und da segeln wir dann wunderbar nach Norden und sehen plötzlich dieses Dörfchen auf der Insel Grindön mit dem Schild „Rökt Lax“.






Kurzerhand wurde beschlossen, da eine (Nach-)Mittagspause zu machen. Schönen Fisch gekauft und zusammen mit dem letzten deutschen Schwarzbrot gegessen.

Bei Voranmeldung gibt es da auch eine Restauration in dieser urigen Gaststube.




Im und am winzigen Hafen spielen die Kinder - Ferien auf Saltkrokan.



Dann gings weiter, irgendwann den Nachtplatz suchen. Eine Bucht wurde im Handbuch empfohlen, aber da waren alle guten Plätze schon belegt. Aber es gibt eine extrem enge Durchfahrt in die Nachbarbucht, da haben wir uns rein gewagt. Mit Ausguck am Bug und ganz langsamer Fahrt war es aber kein Problem. Und da fanden wir dann den bisher schönsten Platz dieser Reise. Längsseits konnte ich am Felsen anlegen, 3,50 mtr Wassertiefe unterm Kiel. Direkt neben dem Liegeplatz gab´s eine Feuerstelle und wir waren ganz alleine in der Bucht. 




Badetemperatur hatte das Wasser auch noch, weil es eine relativ flache und abgeschlossene Bucht ist. Da ist das Wasser wärmer als draußen.

Wir waren keine 5 Minuten da, da hatte Simon schon Feuer gemacht. Da saßen wir dann bis spät in die Nacht. Ein schöner Abend!





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